Die Offene Herberge e. V.

Ein kleines Buch zur Offenen Herberge

etwas Chronologie (Geschichte/Entstehung) fehlt noch

wer (von den Mitgliedern der OH) weis, was noch fehlt, bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!mitteilen

 

 

Die Offene Herberge e. V. das ist:

Ambulant Betreutes Wohnen - Clubhaus - EX-IN - Clubabend - Gruppen

Die Offene Herberge e.V. ist ein alternatives Hilfsangebot für psychiatrieerfahrene Menschen,

  • weil Psychiatrie-Erfahrene Arbeitgeber von nichtpsychiatrieerfahrenen Fachkräften sind.
  • weil in den Teams unserer Ambulant Betreuten Wohngemeinschaften Psychiatrie-Erfahrene gleichberechtigt und bezahlt mitarbeiten.
  • weil das Clubhaus ein Selbsthilfeprojekt ist und die dortigen Mitarbeiter psychiatrieerfahren sind.
  • weil 2/3 der Mitglieder und fast alle Vorständen psychiatrieerfahren sind.
  • weil bei uns Psychiatrie-Erfahrene zu Genesungsbegleitern oder Dozenten ausgebildet werden.

Die Vier Leitgedanken:

  • Sich selbst etwas zutrauen

    Die erste Voraussetzung, um etwas zu ändern und aktiv zu werden ist es, dass man den Mut dazu hat. Wir in der Offenen Herberge haben die Erfahrung gemacht, dass wir an den Herausforderungen, die sich uns stellten gewachsen sind. Viele Psychiatrie-Erfahrene haben wenig Selbstwertgefühl, weil Sie viele negative Erfahrungen gemacht haben und ihr Leiden sie einschränkt. Trotzdem immer wieder aufzustehen, den eigenen Fähigkeiten zu vetrauen oder neue zu entdecken, ist der erste Leitgedanke der Offenen Herberge.

  • Selber machen

    Nicht alles kann selbst gemacht werden. Aber die Bemühung diesem Ziel möglichst nahe zu kommen, halten wir für gesundheitsfördernd, da dies das Selbstbewußtsein und die Selbstständigkeit fördert. Es ist wichtig Hilfe anzunehmen, aber es ist gleichzeitg wichtig mit so wenig Hilfe wie möglich leben zu können. Wer selbst macht, wird stärker.

  • Gemeinsam Tätig sein

    Nicht alles kann selbst gemacht werden. Aber die Bemühung diesem Ziel möglichst nahe zu kommen, halten wir für gesundheitsfördernd, da dies das Selbstbewußtsein und die Selbstständigkeit fördert. Es ist wichtig Hilfe anzunehmen, aber es ist gleichzeitg wichtig mit so wenig Hilfe wie möglich leben zu können. Wer selbst macht, wird stärker.

  • Jeder und jede wie sie oder er kann

    Da die Leitgedanken 1) bis 3) große Ansprüche an die Persönlichkeit stellen, war es uns wichtig zu betonen, dass wir von den Menschen nicht mehr erwarten als sie können. Unser Grundsatz ist es in kleinen Schritten zu denken und diese kleine Schritte zu sehen und zu würdigen. In unserer Leistungsgesellschaft muss es Oasen geben wo wir so sein können wir wir sind. Diesen Raum wollen wir uns und den Nutzern unserer Angebote schaffen.

  • Die Leitgedanken

    Sich selbst etwas zutrauen

    Die erste Voraussetzung, um etwas zu ändern und aktiv zu werden ist es, dass man den Mut dazu hat. Wir in der Offenen Herberge haben die Erfahrung gemacht, dass wir an den Herausforderungen, die sich uns stellten gewachsen sind. Viele Psychiatrie-Erfahrene haben wenig Selbstwertgefühl, weil Sie viele negative Erfahrungen gemacht haben und ihr Leiden sie einschränkt. Trotzdem immer wieder aufzustehen, den eigenen Fähigkeiten zu vetrauen oder neue zu entdecken, ist der erste Leitgedanke der Offenen Herberge.

    Selber machen

    Nicht alles kann selbst gemacht werden. Aber die Bemühung diesem Ziel möglichst nahe zu kommen, halten wir für gesundheitsfördernd, da dies das Selbstbewußtsein und die Selbstständigkeit fördert. Es ist wichtig Hilfe anzunehmen, aber es ist gleichzeitg wichtig mit so wenig Hilfe wie möglich leben zu können. Wer selbst macht, wird stärker.

    Gemeinsam tätig sein

    Nicht alles kann selbst gemacht werden. Aber die Bemühung diesem Ziel möglichst nahe zu kommen, halten wir für gesundheitsfördernd, da dies das Selbstbewußtsein und die Selbstständigkeit fördert. Es ist wichtig Hilfe anzunehmen, aber es ist gleichzeitg wichtig mit so wenig Hilfe wie möglich leben zu können. Wer selbst macht, wird stärker.

    Jeder und jede wie er oder sie kann

    Da die Leitgedanken 1) bis 3) große Ansprüche an die Persönlichkeit stellen, war es uns wichtig zu betonen, dass wir von den Menschen nicht mehr erwarten als sie können. Unser Grundsatz ist es in kleinen Schritten zu denken und diese kleine Schritte zu sehen und zu würdigen. In unserer Leistungsgesellschaft muss es Oasen geben wo wir so sein können wir wir sind. Diesen Raum wollen wir uns und den Nutzern unserer Angebote schaffen.

In Stuttgart haben sich seit dem Jahr 2000 Menschen zusammen gefunden, die es sich zum Ziel gesetzt haben seelische leidende Menschen zu unterstützen. Im April 2000 hat Martin Urban - ein Esslinger Diplompsychologe - zusammen mit Ursula Zingler bei der Regiotagung in Tauberbischofsheim eine AG Weglaufhaus angeboten. Er suchte Psychiatrie-Erfahrene, die mit ihm zusammen seine Projektidee verwirklichen wollten. Dies war die Geburtsstunde der späteren Offenen Herberge (OH) e.V. und am 5. Oktober 2000 wurde diese dann auch gegründet.

Unsere Vision am Anfang war es 5 Einrichtungstypen aufzubauen:

  • Therapeutische Wohngemeinschaft --> realisiert (unser heutiges Ambulant Betreutes Wohnen)
  • "Villa Zuflucht" (Angebot von Wohnraum mit optionaler Betreuung --> nicht realisiert
  • Clubhaus (Begegnungsstätte mit Kontaktstellenfunktion) --> realisiert
  • Kriseninterventionseinheit ("Minisoteria" + mobiles Krisenteam) -->  nicht realisiert
  • Arbeit für Psychiatrie-Erfahrene (kam später hinzu) --> realisiert (unser heutiges EX-IN BW)

Bei uns können nicht nur psychiatrieerfahrene Menschen mitmachen. Die OH pflegt den Trialog, das heisst Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige psychisch Erkrankter und Personen des psychiatrischen Hilfesystems arbeiten zusammen. Jede und jeder ist bei uns herzlich willkommen!

Folgende Gründe gibt es für uns, dass wir uns in der Offenen Herberge enagieren:

  • Wir wollen seelische leidende Menschen unterstützen.
  • Wir wollen unser Leben selbst in die Hand nehmen und uns nicht alleine auf das psychiatrische Hilfesystem verlassen (selber machen).
  • Wir wollen gemeinsam mit anderen Psychiatrie-Erfahrenen tätig sein, nach den Prinzipien der Selbsthilfe (gemeinsam tätig sein).
  • Wir wollen eine Alternative zu den üblichen Einrichtungen sein.
  • Wir wollen unsere Psychiatrie-Erfahrung als Kompetenz nutzen und sie hilfreich für anderen Psychiatrie-Erfahrene und uns selbst einsetzen.
  • Wir wollen unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen.
  • Wir wollen einen Ort haben, wo wir unsere Fähigkeiten anwenden können oder Neues hinzulernen können. Man glaubt nicht, wie viel möglich ist wenn man etwas wagt (sich selbst etwas zutrauen)
  • Wir wollen, dass die Psychiatrie hilfreicher und gerechter wird.

Heute sieht das Angebot der OH folgendermaßen aus:

  • Ambulant Betreutes Wohnen in Oberesslingen im vereinseigenen Haus (max. 8 Bewohner).
  • Ambulant Betreutes Wohnen in Leonberg (max. 5 Bewohner).
  • Clubhaus mit Clubhaus-Wochenendtreff, Kochgruppe, Kreativgruppe, Englischkonversation, Musikergruppe, Selbsthilfegruppe, AG Clubhaus
  • EX-IN BW
  • Clubabende
  • Sonntagstreff in Leonberg

Schauen Sie doch mal bei uns vorbei. Wir würden uns darüber freuen.

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Ich, Dieter Schlordt, bin in die OH eingetreten, damit ich nach meiner schweren Krankheit wieder eine Aufgabe habe und ich dort wieder unter Leuten bin und nicht mehr so einsam.
Ich, Dieter Schlordt, bin in die OH eingetreten, damit ich nach meiner schweren Krankheit wieder eine Aufgabe habe und ich dort wieder unter Leuten bin und nicht mehr so einsam.
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