Für behinderte Menschen , die unter die Zuständigkeit der Arbeitsagenturen und Jobcenter fallen, gilt der Grundsatz, dass " Leistungen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben erbracht werden können, um ihre Erwerbstätigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben zu sichern, soweit Art und Schwere der Behinderung dies erfordern( § 112 Abs. 1 SGB III ). Zu diesen Leistungen kann auch die Übernahme der Teilnahmekosten für eine Massnahme gehören, wenn sie auf die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen ausgerichtet ist. ( § 117 Abs. 1 und § 118 Abs. 3 SGB III).

Eine Förderung durch den sogenannten Bildungsgutschein ist jedoch nur möglich , wenn die Massnahme und der Träger der Massnahme für die Förderung zugelassen sind ( AZAV Zertifizierung der Massnahme). Grundsätzlich handelt es sich bei der Förderung durch Bildunggutscheine der Jobcenter und der Agentur für Arbeit immer um Einzelfallentscheidungen , weshalb kein sozialrechltlicher Leistungsanspruch besteht. Da gibt es keine klaren Kriterien der Agentur, die darauf hinweisen, ob es genehmigt wird oder nicht. Es ist die Sache des Beraters dies zu entscheiden.

Es gibt die Möglichkeit "freier Förderung" abhängig von der Bereitschaft des Personals dies auszunutzen. Es hängt sehr von dem jeweiligen Centern/ Sachbearbeiterin ab, inwieweit sie bereit sind , diese Möglichkeiten auch auszuschöpfen.