"Als betreutes Wohnen werden Wohnformen bezeichnet, in denen Menschen, unter anderen alte, psychisch kranke, obdachlose und behinderte Menschen oder Jugendliche von Sozialarbeitern bzw. Psychologen, Erziehern, Therapeuten oder Pflegekräften dahingehend betreut werden, dass bei gleichzeitiger Unterstützung zur Bewältigung der individuellen Probleme die größtmögliche Autonomie gewährleistet wird. Die rechtliche Betreuung (im weitesten Sinne eines Vormundschaftsverhältnisses) ist in der Regel darin nicht eingeschlossen."

Quelle: Wikipedia (Stand: 21.10.2010)

Die Offene Herberge e.V. bietet derzeit 2 Einrichtungen für psychisch Kranke Menschen an. Diese befinden sich in Leonberg und Esslingen

 Psychiatrie-Erfahrene als professionelle Helfer

Vermutlich unterstützen sich Psychiatrie-Erfahrene immer schon gegenseitig. Selbst als es noch keine Selbsthilfegruppen gab, verband das gemeinsame Schicksal und man empfand sich als Leidensgenossen. Vor allem während den Klinikaufenthalten war man
aufeinander angewiesen.

Seit den 1980er-Jahren trafen sie sich dann in Selbsthilfegruppen, um ihre Erfahrungen und Informationen auszutauschen und sich auch im Alltag in der Bewältigung ihrer Erkrankung beizustehen. Im Jahr 1992 wurde der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. gegründet, durch den eine politische Interessenvertretung für Psychiatrie-Erfahrene auf Bundesebene geschaffen wurde. In vielen Bundesländern haben sich die Psychiatrie-Erfahrenen in Landesverbänden organisiert und es gibt in einigen Städten Initiativen auf Ortsebene.

Zu Beginn der Psychiatrie-Selbsthilfe gab es viele kritische Stimmen, die psychiatrie-erfahrenen Menschen die Fähigkeit absprachen, sich zu organisieren und politische Lobbyarbeit zu gestalten. Etliche Psychiater sehen die Selbsthilfe auch heute noch mit kritischen Augen, da sie den kritischen und aufgeklärten Psychiatriepatienten fürchten. Immer noch scheuen sich manche Psychiater, die seelisch erkrankten Patienten und Patientinnen offen zu informieren, da sie befürchten, ihre Mitwirkung könnte darunter leiden.


Psychiatrie-Erfahrene als professionelle Helfer

Bei den heutigen Zuständen im Gesundheitssystem, in deren Folge bei den niedergelassen Psychiatern nur noch ein Patientenkontakt im Quartal ökonomisch sinnvoll ist, ist es unverzichtbar, dass der Patient über seiner Erkrankung informiert ist. Wer sich allein auf die Umsicht und auf das Engagement seines Arztes verlässt, hat große Nachteile zu erwarten. Es ist offensichtlich, dass das vor allem in der Psychiatrie, wo häufige Gespräche mit den Patienten und Patientinnen notwendig sind, besonders problematisch ist.


Recovery

Etwa Mitte der 2000er-Jahre breitete sich auch in Deutschland die Recovery-Bewegung aus. Recovery geht davon aus, dass auch bei schweren psychischen Erkrankungen Genesung möglich ist. Genesung meint damit nicht unbedingt das Erreichen von vollständiger Heilung. Aber grundsätzlich hat jeder psychisch erkrankte Mensch das Potenzial, ein erfülltes und zufriedenes Leben zu führen, auch wenn eventuell Restsymptome der Erkrankung bestehen bleiben. Das Prinzip Hoffnung und das Erkennen von der Sinnhaftigkeit einer psychischen Erkrankung sind Leitgedanken von Recovery.

ln den USA gibt es bemerkenswerte Biografien einiger vormals schwer erkrankter Protagonisten der Recovery-Bewegung. Die optimistische Haltung des Recovery-Ansatzes und dessen Orientierung an Fähigkeiten und nicht an Defiziten hat vor allem bei den Psychiatrie-Erfahrenen große Anerkennung gefunden und es gibt große Übereinstimmungen mit den Sichtweisen der Psychiatrie-Selbsthilfe.

Seit etwa zehn Jahren hat sich in der Psychiatrie nun die Idee entwickelt, dass es nicht nur sinnvoll wäre, wenn sich Psychiatrie-Erfahrene politisch und in Selbsthilfegruppe engagieren, sondern dass es auch von Vorteil sein könnte, wenn sie als Begleiter im psychiatrischen Hilfesystem aktiv werden. Im Suchtbereich gibt es schon lange das Konzept, dass Ex-User andere Süchtige auf der Grundlage ihrer Erfahrungen unterstützen, ihre Sucht zu besiegen. Im psychiatrischen Bereich betritt man damit Neuland.


 Die Offene Herberge in Stuttgart

Im Oktober 2000 wurde in Stuttgart der Verein Offene Herberge e.V. gegründet. Die Vision war die Realisierung einer therapeutischen
Wohngemeinschaft, eines Clubhauses, der »Villa Zuflucht« und einer Kriseninterventionseinheit. Wie auch heute in der Satzung verankert, wurde dabei die mehrheitliche Beteiligung von Psychiatrie-Erfahrenen angestrebt.

Das derzeitige Angebot der Offenen Herberge besteht aus zwei ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Esslingen und Leonberg,
einem Clubhaus mit diversen Interessengruppen, der Ausbildung Experienced-Involvement Baden-Württemberg (EX-IN BW), dem
Clubabend und dem Sonntagstreff.

Das Ziel der mehrheitlichen Beteiligung wurde erreicht: Etwa zwei Drittel der 125 Mitglieder und vier der sechs Vorstandsmitglieder sind Psychiatrieerfahren.  (aktuelle Zahlen)

OPEN
Stand: 27. Juni 2017

Mitglieder Offenen Herberge: 125, davon Psychatrie-erfahren 102

Vorstand sind 7 Leute, davon 4 psychatrie-erfahren

ABWs

 


Ambulant betreutes Wohnen

Die Motivation für die Offene Herberge war ursprünglich die Unzufriedenheit mit der traditionellen Psychiatrie und die Überzeugung, dass manche Menschen, die selbst schon schwere seelische Krisen durchlebt haben, eine besondere Fähigkeit mitbringen, auf die Notlagen seelisch leidender Menschen einzugehen. Durch den bewussten und reflektierten Umgang mit ihrer Genesungserfahrung können psychiatrieerfahrene Menschen sich eine Art Erfahrungsempathie erwerben, durch die sie sich von anderen Psychiatrie-Fachkräften unterscheiden.

Im Jahr 2001 startete die Offene Herberge in Esslingen und Leonberg mit jeweils einer ambulant betreuten Wohngruppe. Es gelang, mit den Landkreisen Esslingen und Böblingen jeweils eine Leistungsvereinbarung abzuschließen, womit die Finanzierung über Betreuungspauschalen gesichert werden konnte. Der Betreuungsschlüssel ist in beiden Wohngemeinschaften 1:10.

Mithilfe einer privaten Spende und Bankkrediten konnte die Offene Herberge in Esslingen ein Dreifamilienhaus erwerben. In drei Dreizimmerwohnungen werden dort acht Bewohner und Bewohnerinnen begleitet.

In Leonberg wurde ein Doppelhaus von der evangelischen Kirchengemeinde angemietet, in dem Platz für fünf Bewohner ist.


 

Arbeitsumgebung Betreuungsteam

Mit 1,3 Personalstellen ist das ambulant Betreute Wohnen der Offenen Herberge sehr klein. Das bereitet aber mehr Vor- als Nachteile, wenn das Personal engagiert mitarbeitet. Die Krankheitszeiten in den Betreuungsteams sind sehr niedrig und es gibt auch kaum Fluktuation. In Leonberg arbeitet das Team schon seit neun jahren unverändert von Anfang an zusammen, in Esslingen ist die Situation vergleichbar.

Die jährlichen Personalgespräche zwischen Vorstand und Mitarbeitern verlaufen im Wesentlichen harmonisch und beide Seiten bestätigen eine respektvolle, angenehme und konstruktive Zusammenarbeit. Unlösbare Differenzen gab es bisher nicht und Probleme konnten immer zur Zufriedenheit beider Seiten gelöst werden.

Sicherlich sind bei so kleinen Teams die Vertretungen bei Urlaub und Krankheit schwererzu organisieren als in größeren Einrichtungen. Hier entstanden auch schon Konflikte zwischen den geringfügig bezahlten Mitarbeitern unddem Vorstand. Wenn die nicht psychiatrieerfahrene Fachkraft einen zu hohen Stellenanteil hat, sind die geringfügig bezahlten Mitarbeiter in Vertretungssituationen besonders gefordert und teilweise zu vielen Überstunden gezwungen. Dies ist eine Schwachstelle des Konzeptes derOffenen Herberge, für die bisher keine befriedigende Lösung gefunden wurde. Aber es ist im Vergleich festzustellen, dass die Arbeit flexibler und individueller zu gestalten ist als in einer großen Einrichtung. Entscheidungen können schneller gefällt werden, die Transparenz im Team ist größer und der bürokratische Aufwand wesentlich kleiner.


 Mitarbeit von Psychiatrie-Erfahrenen

Das Besondere an den ambulant betreuten Wohneinrichtungen der Offenen Herberge ist, dass in den Betreuungsteams jeweils Psychiatrie- Erfahrene gleichberechtig und bezahlt arbeiten. Dieses Konzept unterscheidet sich damit wesentlich von den Konzepten anderer ambulant betreuten Wohnangebote.

Die psychiatrieerfahrenen Mitarbeiter sind relativ frei in ihren Entscheidungen, erarbeiten Behandlungspläne mit den Bewohnern und schreiben Sozialberichte. Nur mit einem kooperativen und demokratischen Führungsstil ist eine angenehme und wirksame Zusammenarbeit im ambulant Betreuten Wohnen möglich.

Wenden wir uns zuerst den ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Esslingen zu. Dort arbeitet ein dreiköpfiges Team. Es besteht aus einer Ergotherapeutin, die langjährige Arbeitserfahrung im ambulant Be- treuten Wohnen mitbrachte und die fachliche Leitung übernahm, einer psychiatrieerfahrenen Diplom-Sozialpädagogin und einem Diplom-Psychologen, die beide auf geringfügiger Basis beschäftigt sind.

In Leonberg besteht das Team aus einer Heilerziehungspflegerin, die in Personalüberlassung bei der Offenen Herberge arbeitet. Das zweite Teammitglied ist ein psychiatrieerfahrener Industriekaufmann mit langjähriger Erfahrung in der Selbsthilfe, der ebenfalls geringfügig angestellt ist. Ein ehemaliger Förderschuldirektor und Patientenfürsprecher ist als ehrenamtlicher Bürgerhelfer der dritte Mitarbeiter.


 Mitarbeit von Psychiatrie-Erfahrenen

Grundsätzlich ist in beiden ambulant betreuten Wohneinrichtungen festzustellen, dass durch die Mitarbeit der Psychiatrie-Erfahrenen die Zusammenarbeit um eine zusätzliche Perspektive erweitert wird. So wie die nicht psychiatrieerfahrenen Fachkräfte ihre Ausbildung und ihre Arbeitserfahrung einbringen, so ergänzen die psychiatrieerfahrenen Mitarbeiter die Begleitung der Bewohner mit ihrer Nutzersicht.

Durch die Erfahrungen mit dem psychiatrischen Hilfesystem haben sich bei ihnen feine Antennen entwickelt, was den Umgang mit den Bewohnern anbelangt.Da sie oft selbst schon verletzendes Verhalten durch Personal erlebt haben, sind ihre Wahrnehmungen dafür sensibilisiert, wenn z.B. subtiler Zwang angewandt wird, der Ton unfreundlicher ist oder innerhalb des Teams respektlos über die Bewohner und Bewohnerinnen gesprochen wird.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich durch die Mitarbeit von Psychiatrie-Erfahrenen das Rollenrepertoire des Teams erweitert. In Leonberg wird dies bewusst eingesetzt. So wie die nicht psychiatrie-erfahrene Fachperson eine gewisse Distanz wahrt, so gehen die anderen Mitarbeiter teilweise in die Du-Ebene. Das Verhältnis ist hier fast kameradschaftlich zu nennen. Sollte ein schwerer Konflikt mit einem Bewohner entstehen, dann kann sich die distanziertere Fachkraft um eine Lösung bemühen, wenn sich die größere Nähe zwischen psychiatrieerfahrenen Mitarbeitern und Bewohnern als hinderlich erweist.


Mitarbeit von Psychiatrie-Erfahrenen

Man bemerkt immer wieder, dass die psychiatrieerfahrenen Mitarbeiter Vorbildfunktion für die Bewohner ausüben können. Die Bewohner sehen an ihnen beispielhaft, wie die Erkrankung zu überwinden ist und wie es gelingen kann, das Leben wieder in den Griff zu bekommen. Teilweise wird bei den Bewohnern der ››Das-kann-ich-auch«-Impuls ausgelöst. Durch den offenen Austausch erfahren sie realitätsnah, wie Genesung möglich sein könnte.

Durch das Wissen, was ihnen wie geholfen hat, können sich die psychiatrieerfahrenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf andere Art in die Bedürfnisse und Problemlagen der Bewohner und Bewohnerinnen einfühlen und entwickeln eine Art des Verständnisses, das den anderen Mitarbeitern nicht möglich ist.

Wer z. B. eigene Erfahrungen mit den Nebenwirkungen von Psychopharmaka gemacht hat, kann die Abwehr gegenüber der Einnahme der Medikamente aus einem anderen Blickwinkel sehen als jemand, der sich dieses Wissen nur aus der Fachlektüre, durch Gespräche und Beobachtung erworben hat.

Eine wichtige Frage ist, ob die Mitarbeit psychiatrieerfahrener Menschen einen Mehraufwand für die Leitung und Begleitung durch dienicht psychiatrieerfahrenen Kollegen bedeutet. Vordergründig ist diese Frage mit Ja zu beantworten. Bei genauerer Betrachtung ist aber festzustellen, dass dieser Umstand eine größere Achtsamkeit im Umgang innerhalb des Teams zur Folge hat. Es ist hier mehr von Bedeutung, dass sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihrer Arbeit wohlfühlen und einen kollegialen, fast freundschaftlichen Umgang pflegen.


Besondere Anforderungen

In Esslingen und Leonberg ist die Arbeitsatmosphäre in den Teams als sehr gut zu bewerten. Dazu trägt in großem Maß der Einsatz von psychiatrieerfahrenen Mitarbeitern bei. Zudem hat die Offene Herberge glücklicherweise sehr kompetente und sehr engagierte nicht psychiat-rieerfahrene Mitarbeiter gefunden.

Es kann davon ausgegangen werden, dass nahezu alle Psychiatrie-Erfahrene eine größere Verletzlichkeit gegenüber Stress haben. Dadurch ergibt sich für sie auch die besondere Problematik der inneren Abgrenzung gegenüber den Krankheitssymptomen ihrer Klienten. je ähnlicherdie gemeinsamen Krankheitserfahrungen sind, desto schwieriger kann es für psyclıiatrieerfahrene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden, die innere Distanz zu wahren.

Auch wenn man bezüglich der professionell gewählten Distanz der nicht psychiatrieerfahrenen Fachkräfte geteilter Meinung sein kann, so ist es unbestritten, dass ein Mindestmaß an Distanz zum Schutz der Mitarbeiter und zur Wirksamkeit der Begleitung notwendig ist. Und gerade hier müssen die psychiatrie-erfahrenen Mitarbeiter besonders vorsichtig und achtsam sein. Wenn bezüglich Symptomen eine innere Resonanz entsteht, läuft der Begleiter Gefahr, in alte Erkrankungsmuster zu verfallen.Dieses Phänomengilt auch für nicht psychiatrieerfahrene Mitarbeiter, wirkt sich bei den anderen aber noch stärker aus.

Die psychische Erkrankung der psychiatrieerfahrenen Mitarbeiter ist eine Tatsache. Gerade sie ist es ja, die sie zu besonderen Begleitern macht. Psychisch erkrankte Menschen haben ein erhöhtes Risiko, wieder zu erkranken, deshalb ist es für sie - und das besonders, wenn sie in der Psychiatrie arbeiten - von großer Wichtigkeit, in starkem Maß achtsam mit sich selbst umzugehen.


Besondere Anforderungen

Es gibt auch Beispiele von Psychiatrie-Erfahrenen, die nach jahrelangen schweren psychischen Erkrankungen wieder zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben zurückfinden. Aber das Risiko einer Wiedererkrankung ist größer und gewisse Basissymptome können trotzdem bestehen bleiben. Das berichten auch die Protagonisten der Recovery-Bewegung.

Deshalb ist es auch für die Leiter von Teams, in denen Psychiatrie-Erfahrene arbeiten, wichtig, diesen Umstand zu berücksichtigen. In der Offenen Herberge wurde die Erfahrung gemacht, dass psychiatrieerfahrene Mitarbeiter in stärkerem Maß als ihr Kollegen »Das wird mir jetzt zu viel« sagen dürfen.

Es ist auch festzustellen, dass Psychiatrie-Erfahrene nur einen kleineren Kreis von Klienten bertreuen können, d. h., es gibt bei einer bestimmten Auswahl von Bewohnern mehr Personen, zu denen die psychiatrieerfahrenen Mitarbeiter einen schwierigen Zugang haben.

Die nicht psychiatrieerfahrenen Fachkräfte sind hier flexibler, was die Einstellung auf die unterschiedlichen Problemlagen der Bewohner anbelangt.


Ergebnis

Es ist zu bedenken, dass die Erfahrungen in der Offenen Herberge mit psychiatrieerfahrenen Mitarbeitern schwer zu verallgemeinern sind. Zu wenig Psychiatrie-Erfahrene haben bisher mitgearbeitet, um gesicherte und grundsätzliche Aussagen machen zu können. Es zeigt sich auch, dass jeder Psychiatrie-Erfahrene seine ganz speziellen Eigenheiten mitbringt.

Bei allen bisherigen psychiatrieerfahrenen Mitarbeitern ist festzustellen, dass sie schneller an ihren Entscheidungen und ihrem Ver- halten zweifeln und oft zu selbstkritisch arbeiten. Hier braucht es eine einfühlsame Personalführung, um in Teambesprechungen ihre Arbeit zu reflektieren, damit sie die Sicherheit im Umgang mit den Klienten und Klientinnen behalten. Das Konzept der Offenen Herberge hat sich bewährt.

Seit acht Jahren wurden hauptsächlich gute Erfahrungen gemacht und die Bewohner profitieren von ihren psychiatrieerfahrenen Begleitern. Es fehlt bezüg- lich der Wirksamkeit des alternativen Konzeptes der Offenen Herber- ge leider eine objektive Bewertung, da bisher eine wissenschaftliche Evaluation aus finanziellen Gründen nicht möglich war.

Josef Schmidl<br/><br/>Am schärfsten urteilt der Ungebildete, denn er kennt weder Gründe noch Hintergründe.
Josef Schmidl

Am schärfsten urteilt der Ungebildete, denn er kennt weder Gründe noch Hintergründe.
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